FAQs
1. Allgemeine Fragen zum Produkt
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1.1 Seit wann ist die X4 BPM Suite auf dem Markt?
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Die X4 BPM Suite wird seit rund 10 Jahren als strategisches Kernprodukt der SoftProject GmbH erfolgreich positioniert und unterliegt stetiger Weiterentwicklung. Die Entwicklungsumgebung X4 Designer auf Basis von Eclipse ist seit 2010 verfügbar.
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1.2 Gibt es ein Demosystem mit Prozess-Beispielen?
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Ja. Das vorkonfigurierte Demo-System X4Experience verfügt über zahlreiche lauffähige Prozess-Beispiele. Der X4Experience-Installationsassistent steht unter www.softproject.de im Kunden-Bereich zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.
Eine 30 Tage lauffähige Test-Lizenz ist über support(at)softproject.de erhältlich. -
1.3 Welche Schulungen gibt es zur X4 BPM Suite?
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Das Schulungs- und Workshop-Programm der X4 Academy finden Sie unter www.softproject.de im Bereich X4 Academy.
Ansprechpartner für Schulungen ist Herr Markus Scheurer, Telefon +49 (0)7243 / 56 175-0 oder per E-Mail über markus.scheurer(at)softproject.de. -
1.4 Was sind neue Funktionen der X4 BPM Suite?
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Neue Funktionen, Verbesserungen und Änderungen an der X4 BPM Suite entnehmen Sie bitte den X4 Release Notes für die jeweilige Version, die Sie über www.softproject.de im Kunden-Bereich herunterladen können.
2. Architektur und Voraussetzungen
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2.1 Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
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Prinzipiell werden alle Java 1.6-fähigen Betriebssysteme unterstützt, darunter:
- Windows (2000 SP3, XP, Server 2003/2008/2012, Vista, Windows 7)
- Linux, AIX/Unix
- Mac OS X
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2.2 Was sind die Hardware-Anforderungen?
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Die vom X4 Enterprise Service Bus benötigten Ressourcen sind abhängig von Art und Umfang der ausgeführten Prozesse.
Als Mindestanforderung gelten 32-Bit-Systeme mit einem Single-Core-Prozessor, 2 GB Arbeits- und 5 GB freiem Festplattenspeicher (für Applikations-Server und Logging).
Empfohlen: Quad-Core-Prozessor, 8 GB Arbeits- und 10 GB freier Festplattenspeicher, 64-Bit-Betriebssystem -
2.3 Wird eine Datenbank benötigt?
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Nein. Für den Betrieb des X4 Enterprise Service Bus (einschließlich Prozess-Engine) wird kein Datenbank-Management-System (DBMS) benötigt.
Die Überwachungskomponente X4 BAM greift jedoch auf eine Datenbank zu, in der Ausführungsinformationen zu Prozessinstanzen protokolliert werden. Daher ist eine Apache Derby-Datenbank im Installationspaket bereits zu Entwicklungs- und Testzwecken integriert. Diese Datenbank sollte für Produktivsysteme aus Performance-Gründen gegen eine andere ausgetauscht werden (siehe Abschnitt „Können beliebige Datenbanksysteme genutzt werden?”). -
2.4 Wie ist die X4 BPM Suite aufgebaut?
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Die X4 BPM Suite ist eine Client-/Server-Anwendung, die auf der Plattform Java Enterprise Edition (Java EE) ab Version 1.5 basiert und aus folgenden Komponenten besteht:
- X4 Enterprise Service Bus mit Prozess-Engine und Adaptern zur Systemintegration und Datentransformation, i.d.R. bereitgestellt in einem JavaEE-Applikations-Server
- X4 Designer als Front-End auf Basis von Eclipse zur Modellierung von ausführbaren ITGeschäftsprozessen, zum Mapping von Datenstrukturen und zur Parametrierung von Adaptern
- X4 Business Activity Monitoring
- Web-Anwendung für Human Tasks X4 Activities (optional)
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2.5 Ist die X4 BPM Suite skalierbar?
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Ja. Die X4 BPM Suite unterstützt Multithreading und Multiprozessoren für den X4 Enterprise Service Bus (Prozessinstanz als 1–n Threads). Zudem ist Clustering, Instanzierung und Load Balancing mit dem Java EEApplikations-Server möglich.
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2.6 Arbeitet die X4 BPM Suite hochperformant?
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Ja. Die X4 BPM Suite arbeitet dank ihrer Skalierbarkeit (siehe Abschnitt „Ist die X4 BPM Suite skalierbar?”) hochperformant und ist daher auch in Echtzeit-Umgebungen mit extrem hohen Datenaufkommen im Einsatz.
In einem Anwendungsfall zur SAP-Integration wird die X4 BPM Suite beispielsweise in Kombination mit einer Telefonanlage eingesetzt, die über die X4 TAPI-Schnittstelle angebunden ist. Dabei werden weniger als 200 ms zur Ausführung des folgenden kompletten Ablaufs benötigt:- In der Telefonanlage (Zentrale) geht ein Anruf ein, der X4 TAPI Listener wird ausgeführt.
- Über einen X4-Prozess, der zum Telefonie-Ereignis aufgerufen wurde, erfolgt ein Adress-Lookup im SAP-System anhand der hinterlegten Rufnummer.
- Der X4 UDP Listener empfängt ein Bereitschaftssignal vom Zieltelefon, an das der Anruf weitergeleitet wird, und startet über einen X4-Prozess die SAP-GUI mit den entsprechenden Daten zum Anrufer.
- Dies erfolgt noch bevor das Telefon des angerufenen Mitarbeiter klingelt.
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2.7 Welche Applikations-Server werden unterstützt?
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Der X4 Enterprise Service Bus läuft auf jedem Java EE-konformen Applikations-Server, z. B. JBoss oder BEA WebLogic, IBM WebSphere.
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2.8 Ist der X4 ESB auch ohne Applikations-Server lauffähig?
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Der X4 Enterprise Service Bus setzt nicht zwingend einen JavaEE-kompatiblen Applikations-Server voraus.
X4-Prozesse können „standalone“ aufgesetzt werden. Dabei läuft der X4 Enterprise Service Bus in einer virtuellen Java-Maschine bzw. wird als Java-Archiv bereitgestellt. Diese Variante ist insbesondere für kleine Integrationsaufgaben geeignet. Es fehlen dann allerdings Funktionen wie X4 BAM oder Transaktionsfähigkeit.
Zudem können diese X4-Prozesse in der Regel nicht als Service bereitgestellt werden. In diesem Fall ist der Einsatz eines Applikation-Servers erforderlich.
3. Funktionen und Schnittstellen
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3.1 Können beliebige Datenbanksysteme genutzt werden?
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Ja. Sämtliche JDBC-kompatiblen Datenbanksysteme können über den JDBC Database Connection Adapterangebunden werden, z. B. im Rahmen einer Prozesslösung.
Für den Betrieb des X4 Enterprise Service Bus (einschließlich Prozess-Engine) wird kein Datenbank-Management-System (DBMS) benötigt. Die Überwachungskomponente X4 BAM greift auf eine Datenbank zu, in der Ausführungsinformationen zu Prozessinstanzen protokolliert werden. Daher ist eine Apache Derby-Datenbank in der X4 BPM Suite-Installation bereits zu Entwicklungs- und Testzwecken integriert. Diese Datenbank sollte für Produktivsysteme aus Performance-Gründen gegen eine andere ausgetauscht werden.
Unterstützte Datenbanken (Auswahl):- Oracle
- MSSQL
- PostgreSQL
- DB2
- alle JDBC-kompatible Datenbanken
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3.2 Ist eine bidirektionale SAP-Anbindung möglich?
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Ja. Die X4 BPM Suite ermöglicht die bidirektionale Anbindung von SAP R/3-Systemen, etwa zur Integration von Fremdsystemen wie Web-Shops oder für EDI-Anbindungen. Die Lösung X4 SAP basiert auf der SAP Java Connector-Technologie in Version 2 oder 3 (JCo 2/JCo 3) und unterstützt die transaktionale Verarbeitung und Connection Pooling. Zum Zugriff auf SAP ist lediglich ein technischer, kein fachlicher Benutzer erforderlich.
Der SAP JCo Server verarbeitet dabei eingehenden Kommunikationsanfragen via BAPI/RFC und von IDocs (für JCo 3 auch von im iDoc-Raw-Format) eines SAP-Systems und stellt automatisch ggf. unterbrochene Verbindungen wieder her. Für die transaktionale Verarbeitung lassen sich in Konfiguration des SAP JCo Servers entsprechende Commit/Rollback-Prozesse hinterlegen.
Über den SAP (JCo 2/JCo 3) Request Adapter lassen sich in X4-Prozessen beliebigen Remote Function Calls (RFC) erzeugen bzw. beliebige remote-fähige BAPI-Funktionsbausteine in einem SAP-System aufrufen. Es können auch transaktionale RFC-Bausteine sowie ggf. am Transaktionsende ein Commit-BAPI aufgerufen werden. Zudem können IDocs an SAP R/3 versandt werden.
Mit dem SAP (JCo 2/JCo 3) Explorer Adapter können Strukturbeschreibungen von IDocs und BAPIs oder leere IDoc- und BAPI-Strukturen erzeugt sowie BAPIs und IDocs gelistet werden.
Für SAP-seitige Implementierungen verfügt die SoftProject GmbH über ein kompetentes Netzwerk mit zertifizierten SAP-Partnern, die X4 SAP einsetzen. -
3.3 Welche Verwaltungsoptionen bietet der X4 ESB?
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Der X4 Enterprise Service Bus stellt eine MBean X4Management in der JMX-Konsole des Applikations-Server bereit. Diese ermöglicht die Web-basierte Administration, u. a.:
- Deaktivieren von Prozessen
- Prozesse starten und stoppen
- Prozesse wiederaufsetzen
- Cache zurücksetzen (im Produktionsmodus)
Zusätzlich bietet die Komponente X4 BAM zahlreiche der o.g. Steuerungsmöglichkeiten sowie umfangreiche Überwachungsfunktionen. -
3.4 Unterstützt die X4 BPM Suite Transaktionen?
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Ja. Der X4 Enterprise Service Bus auf Basis eines Applikations-Servers (z. B. JBoss) unterstützt Transaktionen in vollem Umfang und in Echtzeit für Datenbanken (JDBC) und Nachrichtenwarteschlangen (JMS). Zusätzlich können Kompensationsprozesse definiert werden. Auch die SAP-Integrationslösung X4 SAP unterstützt Transaktionen (siehe Abschnitt „Ist eine bidirektionale SAP-Anbindung möglich?”). Nähere Informationen zu Ihrer speziellen transaktionalen Lösung stellen wir Ihnen gerne bei Bedarf zur Verfügung.
Zur Definition einer Transaktionsklammer stellt der Prozess-Designer ein Transaktions-Element bereit. Dieses ermöglicht die Modellierung von Start, Commit und Rollback einer Transaktion. -
3.5 Werden Geschäftsregeln unterstützt?
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Ja. Die X4 BPM Suite verfügt über eine eigene Regel-Engine, die regelbasierte Workflows ermöglicht (Beispiel: X4 Autocheck für die automatisierte Belegprüfung). Diese Regelmaschine basiert auf XSL. Darüber hinaus kann nahezu jede externe Regel-Engine über Funktions-Adapter in die Prozesse integriert werden.
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3.6 Können .NET-Bibliotheken aufgerufen werden?
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Ja. Um .NET-Bibliotheken (DLLs) aufzurufen, bestehen mehrere Möglichkeiten:
- Die einfachste Möglichkeit ist, eine kleine .NET-Anwendung (.exe) als Wrapper um die DLL zu erstellen und diese über den OS Process Execution Adapter aufzurufen.
- Über einen auf JNI-basierten Adapter zum Aufrufen der DLLs, der entsprechend der DLL angepasst werden muss (Aufruf und Rückgabestruktur). Außerdem muss geprüft werden, was die DLL genau macht und ob damit der Aufruf direkt aus dem Applikations-Server heraus erlaubt ist. (Hierzu benötigt SoftProject die DLL und eine dazugehörige Beschreibung.)
- Falls der Aufruf aus dem Applikations-Server heraus nicht erlaubt ist, kann ein Servlet-basierter Adapter erstellt werden, was jedoch etwas aufwändiger ist.
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3.7 Gibt es eine API für die Prozess-Engine?
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Ja. X4-Prozesse können über beliebige Schnittstellen angesprochen werden: SOAP, RMI, HTTP, Datenbank-Trigger. Natürlich können X4-Prozesse auch über einen eigenen Scheduler bzw. durch Warten auf ein Ereignis (Listener) gestartet werden (siehe Abschnitt „Können X4-Prozesse ereignisgesteuert gestartet werden?”).
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3.8 Kann MS Outlook oder Lotus Notes als Aufgabenverwaltung genutzt werden?
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Ja. Eine Anbindung von MS Outlook als Aufgabenverwaltung ist möglich in Verbindung mit einem MS Exchange-Server.
Eine Integration von Lotus Notes kann mittels DXL, Webservices oder über dessen Java-API erfolgen, je nach Aufgabenstellung.
4. X4-Prozesse und deren Ausführung
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4.1 Wie werden Prozessdefinitionen gespeichert?
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Prozessdefinitionen werden in einem XML-Format gespeichert. Dabei handelt es sich um eine X4-spezifische Notation in Anlehnung an UML. Eine Schema-Definition kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
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4.2 Ist ein XPDL-Import/Export der Prozessmodelle möglich?
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Ja. Ein Import von Prozessmodellen im XPDL-Format (XML Process Definition Language) sowie ein Export in andere Formate ist möglich.
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4.3 Können Prozessmodelle versioniert werden?
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Ja. Die X4 BPM Suite speichert seine Prozessmodelle so, wie sie im X4 Repository hinterlegt werden, im Dateisystem des X4 Enterprise Service Bus. So können die Prozesse beispielsweise von einer Installation (als Entwicklungsumgebung) in eine weitere Installation (als Produktivumgebung) kopiert, über einen Wizard des X4 Designers exportiert oder anhand eines ZIP-Archivs versioniert werden.
Die Prozessmodelle werden von unseren Kunden in eigenen Versionskontrollsystemen z. B. Subversion gespeichert. Die Entwicklungsumgebung ermöglicht das nahtlose Zusammenspiel. -
4.4 Wie führt die Engine X4-Prozesse hochperformant aus?
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Das Prozessmodell wird von der Prozess-Engine interpretiert (ein internes Objektmodell mit Cache) und direkt ausgeführt. Die X4 BPM Suite ist in Echtzeit-Umgebungen mit extrem hohen Datenaufkommen z. B. in industriellen Anwendungen im Einsatz.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für besondere Performance-Anforderungen, so z. B.:- Im Produktionsmodus des X4 Enterprise Service Bus werden Techniken eingesetzt, um XML-Operationen effizienter auszuführen, etwa Caching-Strategien. Zudem werden XSL-Transformationen beim ersten Aufruf vorkompiliert etc.
- In Java für Echtzeit-Systeme, aber auch im Standard-Java kann der Classloader durch entsprechende Methodenaufrufe dazu bewegt werden, bestimmte oder alle notwendigen Klassen-Dateien beim Starten zu laden, sodass sich bei deren Benutzung kein Zeitverzug ergibt.
- Weiterhin werden Performance-Optimierungen durch spezielle Prozess-Designs und Adapter (z. B. Realtime TCP/IP Socket) erreicht.
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4.5 Können X4-Prozesse ereignisgesteuert gestartet werden?
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Ja. Hierfür bietet der X4 Enterprise Service Bus zahlreiche Starter/Listener:
- HTTP Starter: Hierfür ist nur eine HTTP-Bibliothek auf der Client-Seite notwendig.
- HTTPFormStarter: X4-Prozesse über ein HTML-Formular starten.
- HTTP/ReST: X4-Prozesse als zustandslose Ressourcen bereitstellen.
- CommandLine-Starter: Über die Kommandozeile des Betriebssystems per RMI/JNDI mit einer zusätzlichen Bibliothek X4-Prozesse starten.
- TCP/UDP Starter: Über TCP oder UPD kann pro Port ein X4-Prozess gestartet werden.
- TAPI-Listener: Auf Ereignisse von TAPI-kompatiblen Telefonanlagen reagieren.
- Nagios Listener: Bei bestimmten Überwachungsereignissen eines Nagios-Systems entsprechende X4-Prozesse starten.
- Prozesse können aus anderen Prozessen synchron oder asynchron als Subprozess oder über den Process Starter Adapter gestartet werden.
- Zudem können X4-Prozesse zeitgesteuert oder beim Start des X4 Enterprise Service Bus über den X4 Scheduler gestartet werden (siehe X4 Admin-Handbuch).
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4.6 Werden langlaufende Prozesse unterstützt?
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Ja. Über frei definierbare Save Points kann der kompletten Zustand des Geschäftsprozesses während seiner Ausführung persistiert werden, beispielsweise bei langlaufenden Human Tasks. Prozesse lassen sich von diesen Save Points über X4 BAM wieder aufsetzen. Auf Wunsch hält die Prozess-Ausführung nach dem Setzen eines Save Points auch an und kann von außen wiederaufgesetzt werden. Bereits gestartete und aktuell ausgeführte Prozesse werden von neuen Versionen nicht beeinflusst.
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4.7 Wie werden Fehler zur Laufzeit von Prozessen behandelt?
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Im Prozessmodell lassen sich beliebige Fehlerbehandlungen definieren. Hierzu stehen eine Reihe von Prozessmustern (Patterns) bereit, die genutzt werden können.
Über frei definierbare Save Points kann der kompletten Zustand des Prozesses während seiner Ausführung persistiert werden. Prozesse können von diesen Save Points über X4 BAM wiederaufgesetzt werden. Auf Wunsch hält die Prozess-Ausführung nach dem Setzen eines Save Points auch an und kann von außen wiederaufgesetzt werden. Bereits gestartete und aktuell ausgeführte Prozesse werden von neuen Versionen nicht beeinflusst. -
4.8 Werden Prozessvorlagen/-beispiele mitgeliefert?
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Ja. Das Demo-Repository X4 Experience enthält zahlreiche Praxisbeispiele zu Prozessen und Prozesskomponenten. Es veranschaulicht, wie die einzelnen Adapter und andere Komponenten verwendet werden und enthält technische und fachliche Prozessmuster (Patterns).
Auf Anfrage können auch branchen- und produktspezifische Lösungen in Form von prototypischen Repository- Projekten zur Verfügung gestellt werden, z.B. X4 BoniBroker (Bonitätsprüfung) oder EDIFACT-Nachrichtenverarbeitung über X4 EdiBroker.
5. Überwachung, Logging und Reporting
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5.1 Lassen sich alle Prozessdaten protokollieren und auswerten?
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Ja. Jeder Prozess-Schritt wird überwacht. Über die Komponente X4 BAM können entsprechende Auswertungen durchgeführt werden.
Neben den Standardinformationen (Start, Stopp, Status, Laufzeiten etc.) können beliebige Daten, die im X4-Prozess verfügbar sind, gespeichert und in X4 BAM sichtbar gemacht werden. In der Regel sind dies fachliche Informationen. -
5.2 Gibt es eine integrierte Reporting-Funktion?
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Ja. Es gibt 2 Sichten:
- Die Sicht auf die Prozesse (Prozessschritte), also die technische Ausführung der Geschäftsprozesse. Anhand von Informationen wie Prozesslaufzeiten, Start/Stop, Status etc. werden Kennzahlen ermittelt, etwa Durchlaufzeit, Auslastung, Verfügbarkeit oder Zielerreichungs-/Wirkungsgrad.
- Die Sicht auf die Nutzdaten der Prozesse, die in der Regel fachliche Inhalte bereitstellen. Mit X4 BAM lassen sich sowohl Prozesse als auch deren Nutzdaten messen, überwachen und auswerten. Über sogenannte Dashboard-Prozesse können individuelle Auswertungen und Kennzahlen aus den X4-Prozessdaten erzeugt und in X4 BAM in Form von Dashboards grafisch präsentiert werden. Diese bilden die Auswertungslogik anhand frei definierbarer Parameter ab, was das Reporting sehr flexibel gestaltet.
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5.3 Können Statistiken erzeugt werden?
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Ja. In der Browser-basierten Oberfläche X4 BAM werden verschiedene statistische Daten angezeigt, z.B. Laufzeiten, wie oft ein Prozess gestartet wurde und die Fehlerquote. Zusätzlich können über Dashboards nahezu beliebige Auswertungen erzeugt und grafisch dargestellt werden.
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5.4 Gibt es für X4 BAM eine API zum Datenzugriff?
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Ja. X4 BAM speichert sämtliche Monitoring-Daten in einer SQL-kompatiblen Datenbank. Auf diese Datenbank kann von innerhalb des Applikations-Servers über eine JDBC-DataSource ohne Einschränkungen zugegriffen werden. Häufig verwenden Kunden die Datenbank von X4 BAM als Grundlage für andere Reporting-Werkzeuge oder OLAP-Dienste.
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5.5 Lassen sich X4-Prozesse via SNMP überwachen?
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Die X4 BPM Suite ermöglicht die Nutzung des Simple Network Management Protocol (SNMP) zur Überwachung von X4-Prozessen in Netzwerkmanagement-Systemen wie z.B. OpenNMS. Hierzu lässt sich für den X4 Enterprise Service Bus ein SNMP-Trap-Appender einrichten, um Protokoll-Ereignisse via Log4j als formatierte Zeichenkette an einen Management Host in Form einer SNMP-Trap auszugeben.
Über den SNMP Management Adapter lassen sich zudem Geräte in einem IP-Netzwerk über SNMP verwalten. Der Adapter fordert Management-Datensätze (MIB-Objekte) von Agenten an, setzt Werte und versendet Trap-Nachrichten an Agenten. Nähere Informationen zur SNMP-Konfiguration entnehmen Sie dem X4 Admin-Handbuch und der Adapterbeschreibung in der X4 Entwickler-Referenz.
6. Weitere Fragen
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6.1 Lassen sich Sonderzeichen in XML-Dokumenten verarbeiten?
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Für die X4 BPM Suite stellen Sonderzeichen (z.B. ungarische oder tschechische diakritische Zeichen) in XMLDokumenten kein Problem dar. Als Zeichenkodierung muss lediglich entweder UTF-8 oder ISO-8859-2 im Prolog des XML-Dokuments definiert werden: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>.
Ferner kommt es darauf an, dass das XML-Dokument korrekt erzeugt wurde, d.h. dass es wohlgeformt ist und die entsprechende Zeichenkodierung besitzt. Auch das Zielsystem muss das von der X4 BPM Suite verarbeitete XML-Dokument korrekt weiterverarbeiten können. -
6.2 Können Dokumenttypdefinitionen (DTDs) verarbeitet werden?
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Ja. Die X4 BPM Suite kann DTD-Dateien verarbeiten. Der X4 Enterprise Service Bus (ESB) sucht Dokumenttyp-Definitionen standardmäßig im Hauptordner des X4 ESBs (in diesem befindet sich auch das Start-Skript). Eine DTD-Datei muss vor dem Start des X4-Prozesses dort hinterlegt werden.
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6.3 In welchem Ordner werden WebServices bereitgestellt?
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Im X4 Designer lassen sich über den WebService Export Wizard (Using RCP) X4-Prozesse als SOAP/WSDLbasierte WebServices bereitstellen, je nach Konfiguration des X4 Enterprise Service Bus (ESB) erfolgt dies über die Frameworks Axis oder Axis2.
Der X4 ESB speichert dabei den via Axis bereitgestellten WebService jeweils als .war-Datei im JBoss-Applikations-Server unter <JBoss>/server/*/deploy/, z.B. C:\X4Experience\jboss-4.2.3.GA\server\default\deploy\DemoWebService.war.
Der bereitgestellte WebService ist sofort aktiv und kann im X4 Designer über Menü X4 Configuration > WebService Management verwaltet und ggf. entfernt werden (Undeployment). -
6.4 Wie können neue Benutzerkonten angelegt werden?
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Hierzu muss die Konfigurationsdatei \X4\X4DB\0\tblAccess.xml erweitert werden und ein entsprechender Repository-Ordner angelegt (siehe X4 Admin-Handbuch).

