Die Digitalisierungsplattform X4 Suite der SoftProject GmbH unterstützt ab sofort die Container-Orchestrierung mit Kubernetes. Kubernetes automatisiert, skaliert und verwaltet Container-Anwendungen. Aus dem als Template bereitgestellten Container-Image der X4 Suite lassen sich beliebig viele Docker-Container erstellen. Durch die Unterstützung von Kubernetes kann beispielsweise auch die Orchestrierungsplattform OpenShift von Red Hat eingesetzt werden. Red Hat OpenShift ermöglicht es benutzerfreundlich Container zu automatisieren, zu verwalteten, zu konfigurieren, zu installieren, zu verschieben und beliebig zu skalieren. Mit wenig Aufwand erreichen Unternehmen so eine bestmögliche Performance, werden flexibler und sparen gleichzeitig Ressourcen, Kosten sowie Update- und Installationsaufwände.

Kubernetes: Als Container-Image eröffnet die Low-Code-Plattform X4 Suite neue Digitalisierungschancen

Der Begriff Container kommt aus der Logistikbranche, wo Industrie-Container verladen, verschoben und bestmöglich verteilt werden. In der Software sind Container eine eigene, von ihrer Umgebung weitestgehend abgekapselte Instanz, die in der Regel nur punktuell auf bestimmte Ressourcen aus dem Betriebssystem zugreifen. Sie sind leichtgewichtig, flexibel und einfach zu handhaben und beinhalten alle notwendigen Komponenten – wie Frameworks, Bibliotheken und Einstellungen – um unabhängige Anwendungen bereitzustellen. Dazu zählen Software-Lösungen wie ERP-Systeme, allgemeine Fachanwendungen, Datenbank-Server, Micro-Services oder Digitalisierungslösungen wie die X4 Suite. Container lassen sich wie gewohnt in einem Rechenzentrum aber auch sowie auf allen relevanten Cloud-Plattformen einsetzen. Neben den Ressourcen aus dem Betriebssystem greifen Container größtenteils auf eigene Ressourcen zurück, z. B. Speicherplatz, Netzwerkadressen und ein integriertes Installationspaket. Als eigenständiges System können Container unabhängig von anderen Anwendungen agieren.

Wie aus Software-Komponenten ein leistungsstarker Docker-Container wird

Docker unterscheidet zwischen Containern und Images. Dabei beschreibt das Image, beispielsweise das X4 Suite-Docker-Image, eine Stufe vor dem eigentlichen Docker-Container. Das Image ist ein schreibgeschütztes Datei-Archiv und kann nicht verändert werden. Das X4 Suite-Image lässt sich einfach kopieren und stellt ohne Software-Installation die Grundlage für einen Container bereit. So enthält ein Image immer auch eine Konfigurationsbeschreibung, wie der spätere Container aussehen und welche Funktionalitäten er erfüllen soll. Im Gegensatz zu einem Container bestehen bei einem Image noch keine Abhängigkeiten zu Betriebssystem-Ressourcen. Dadurch sind diese flexibel und lassen sich zwischen verschiedenen Systemen verschieben. Dabei ist es unerheblich, ob das X4 Suite-Image in einem physischen oder virtuellen Server gehostet wird. Das Image enthält alle Funktionalitäten, um aus dem eigenen Dateisystem heraus eine Software zu betreiben. Dazu liest Docker die Informationen des X4 Suite-Images aus und erstellt daraus einen oder mehrere Docker-Container. Ein Container ist also vereinfacht gesagt ein „ausgeführtes Image“. Der Entwickler / Administrator passt wenige Konfigurationseinstellungen an und schon stehen in kürzester Zeit beliebig viele neue, leistungsfähige X4 Suite-Docker-Container mit den gewünschten Anwendungen und Web-Services für verschiedenste Szenarien bereit.

Red Hat OpenShift minimalisiert den Orchestrierungsaufwand für Benutzer

Container nutzen in der Regel die Ressourcen des Betriebssystems mit, auf dem sie laufen. Das können Kapazitäten des Festplattenspeichers, die Rechteverwaltung oder die Benutzerberechtigungen sein. Kubernetes übernimmt es weitestgehend, die Ressourcen zu verwalten, zu koordinieren und zu orchestrieren. So erkennt das Open-Source-System beispielsweise, wenn einem Server eine bestimmte Anwendung oder Leistung fehlt und stellt automatisch einen weiteren Container zur Entlastung bereit. Bei individuellen Aktivitäten, beispielsweise der Zuweisung von Benutzerberechtigungen, unterstützt Red Hat OpenShift die Nutzer mit anwenderfreundlichen Verwaltungswerkzeugen und Dashboards. Dadurch entfallen Konfigurationen auf einer tiefen, komplexen Ebene in Kubernetes. Das erleichtert dem Nutzer das Verwalten von Anwendungen und Prozessen, während sich gleichzeitig die Effizienz erhöht.

X4 Suite Docker-Container: Beliebig skalierbar und sicher

X4 Suite-Docker-Container haben den Vorteil, dass Hotfixes, also Fehlerkorrekturen in der Software, oder Updates an einem Patchday nicht stufenweise eingespielt werden müssen: Es reicht aus, ein aktualisiertes X4 Suite Image mit den Updates bereitzustellen, um die Anpassungen automatisch über die gesamte Container-Landschaft auszurollen. Container können aus dem X4 Suite-Image heraus sowohl im eigenen Rechenzentrum und auf einer eigenen virtuellen Maschine erstellt und betrieben werden als auch in einer eigenen Cloud oder auf verschiedenen Cloud-Computing-Plattformen, z. B. Google Cloud Platform, Amazon Web Services AWS oder Microsoft Azure. Unternehmen sind nicht an eine Infrastruktur gebunden und auch ein paralleler Betrieb von Anwendungen auf verschiedenen Plattformen ist möglich.

Fazit:

Da das X4 Suite-Docker-Image ab sofort auch mit Red Hat OpenShift (basierend auf Kubernetes) genutzt werden kann, können Unternehmen in kürzester Zeit beliebig viele X4 Suite Docker-Container erstellen, nach Bedarf skalieren und die Geschwindigkeit und Effizienz ihrer Prozesse deutlich erhöhen.

Die X4 Suite unterstützt Kubernetes und Red Hat OpenShift uneingeschränkt. Welche Vorteile haben Unternehmen konkret davon?

  • Uneingeschränkte Skalierbarkeit
  • Keine zusätzlichen Software-Installationen notwendig
  • Zeit- und Ressourceneinsparungen
  • Kompatibilität zu sämtlichen Plattformen und Systemen
  • Ohne Aufwand neue Systeme ausrollen
  • Minimale Aufwände bei Updates und Hotfixes
  • Flexibler Einsatz von Anwendungen jeder Art
  • Aufbau mehrerer Testsysteme ohne Aufwand
  • Geringere Aufwände in der Systemadministration
  • Keine zusätzlichen Kosten für Hardware
  • Eine immer automatisch perfekt abgestimmte Umgebung