Die SoftProject GmbH, der Digitalisierungsexperte aus Ettlingen, formiert einen eigenen Geschäftsbereich („Business Unit“) für den Industriemarkt. „Infolge des überdurchschnittlichen Wachstums und der großen Nachfrage nach Branchenlösungen haben wir den Geschäftsbereich Industrie und Versorgungswirtschaft gesplittet und zu zwei eigenständigen Bereichen und Teams aufgeteilt, die ebenfalls bereits kräftig wachsen,“ sagt Joachim Beese, Geschäftsführer der SoftProject GmbH. Im Zuge der Ausgründung veranstaltete das Software-Unternehmen am 28.10.2021 einen Digitaltag Industrie, an dem Interessenten, Kunden und Partner aus ganz Deutschland und der Schweiz teilnahmen. Im Fokus des Online-Events standen hochkarätige Vorträge von Kunden und Digitalisierungsexperten der SoftProject GmbH zu branchenspezifischen Lösungen und Praxistipps rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.

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Seit über 20 Jahren auf dem Markt sei es die Aufgabe und Passion der SoftProject GmbH, ihre Kunden mit besten Services und passgenauen Lösungen zu unterstützen. Bereits im Jahr 2019 habe man daher branchenorientierte Business Units aufgebaut, so Joachim Beese weiter. Mit der Ausgründung der Industrie als eigenständige Unit teilt sich die SoftProject GmbH ab sofort in sechs strategische Business Units auf, die über eigenständige, kundenbezogene Marktaufgaben sowie eigene Lösungen und Produkte verfügen. Als Verantwortlicher für die neue Business Unit war es auch Herr Beese, der mit Neuigkeiten rund um das Unternehmen den SoftProject Digitaltag Industrie 2021 eröffnete. In dem Online-Event zeigten Digitalisierungsspezialisten u. a. in Live-Demonstrationen und mit Best Practices ihr Können. Beispielsweise wie Unternehmen durch Automatisierung Fertigungsprozesse beschleunigen und Aufträge schneller, fehlerfrei und mit erheblich weniger Aufwand bearbeiten können.

Kunden wie KPMG berichten live und aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit der Digitalisierungsplattform X4 BPMS

Ein besonderes Highlight waren die Vorträge der SoftProject-Kunden: In einer kurzweiligen Präsentation verdeutlichte Sascha Glemser von KPMG Consulting den Teilnehmern die Erfolgsfaktoren für die Fabrik der Zukunft. Dabei betonte er, dass in der Industrie nach wie vor durchgängig digitalisierte und automatisierte Prozesse zu der größten Herausforderung im digitalen Wandel zählen, und zeigte auf, wie Unternehmen diese meistern und die Digitalisierung vorantreiben und nachhaltig umsetzen können.

Verteilte Produktions- und Serviceprozesse sind besonders in Docker-Szenarien empfehlenswert

Wie eine erfolgreiche Digitalisierung konkret möglich ist und Unternehmen mit verteilten Produktions- und Serviceprozessen die digitale Transformation flexibel und sicher beschleunigen können, präsentierte Gerhard Lier. Der Innovation Manager X4 BPMS der SoftProject GmbH betonte, dass dies insbesondere in hybriden Umgebungen und Docker-Szenarien wichtig sei. Dabei zeigte er auf, was die neue Version der Low-Code-Digitalisierungsplattform X4 BPMS diesbezüglich alles leisten kann. Zum Abschluss seines Vortrages gab er den Teilnehmern einen exklusiven Ausblick auf die zukünftigen Planungen des Entwickler-Teams der X4 BPMS rund um Microservices und Container-Virtualisierung.

HYDAC optimiert mit der Digitalisierungsplattform Fertigungsprozesse und reduziert Downtimes bei Wartungseinsätzen

Direkt in die Produktionshalle ging es mit dem anschließenden Vortrag von Pascal Jung von der HYDAC Verwaltung GmbH. Anschaulich berichtete er, wie sein Unternehmen mit der Low-Code-Digitalisierungsplattform X4 BPMS seine Fertigungsprozesse optimiert und Downtimes bei Wartungseinsätzen reduziert. Dabei verwies er auf immer kürzer werdende Entwicklungs- und Produktionszyklen und eine steigende Anzahl an Lösungen, die von Unternehmen die Fähigkeit erfordern, sich schnell zu vernetzen und upzudaten. Als Best Practice präsentierte er den Teilnehmern das Konzept, mit dem die HYDAC mit der neuen Version der X4 BPMS maßgeschneiderte Prozesse aufbauen, einsetzen und diese auslastungs- und ressourcengerecht betreiben kann.

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Sensoren allein sind noch lange keine Digitalisierung – entscheidend ist das Zusammenspiel von Menschen und Maschinen

Nach einer kurzen Pause starteten die Digitalisierungsexperten von SoftProject, Alexander Griwodz (Sales Manager Industrie) und Eldert Janssen (Senior Project Manager Industrie) mit einem für die gesamte Industriebranche relevanten Thema: „Mit der X4 BPMS auf dem Shopfloor profitieren: Produktionsmitarbeiter am Kreuzungspunkt von Daten und Wertschöpfung“. Darin verdeutlichten sie, dass zu einer erfolgreichen Digitalisierung mehr gehört mehr als nur Sensoren zu verbauen. Entscheidend sei das Zusammenspiel aller am Prozess Beteiligten, ob Mensch oder Maschine. In einer Live-Demonstration mit der X4 BPMS zeigten sie anhand eines Beispiels aus der Produktion, wie relevante Daten und Informationen zusammengeführt werden können. Es folgte ein virtuelles Netzwerken in der „Lounge“ in der sich die Teilnehmer untereinander oder mit den Referenten austauschten.

RELINE EUROPE GmbH setzt die Digitalisierungsplattform X4 BPMS in allen Produktionsanlagen ein

Nachdem neue Kontakte geknüpft waren, ging es wieder zurück zu den Praxisvorträgen. Direkte Einblicke in eine erfolgreich automatisierte Produktion gab Rüdiger Fuhrmann von der RELINEEUROPE GmbH: Das Unternehmen, ein führender, international tätiger Systemlieferant für Technologien in der grabenlosen Rohrsanierung, nutzt die Low-Code-Digitalisierungsplattform X4 BPMS als zentrale Datendrehscheibe und behält so selbst komplexe Prozesse immer im Griff. Gleichzeitig steigt der Automatisierungsgrad der Maschinensteuerung und des ERP-Systems kontinuierlich. Gemeinsam mit dem Digitalisierungsexperten Eldert Janssen, Senior Project Manager für die Industrie bei der SoftProject GmbH, zeigte Herr Fuhrmann, wie die RELINE EUROPE GmbH zunächst mit der X4 BPMS Qualitätsberichte und Auswertungen von Produktionsdaten an Dashboards lieferte, dann aber die Digitalisierungsplattform in alle Produktionsanlagen integrierte und mittlerweile umfassend nutzt.

Nach einem äußerst informativen, prall-gefüllten Digitalisierungs-Vormittag übernahm Alexander Griwodz die Schlussworte, und bedankte sich bei allen Teilnehmern und Referenten.  Er kündigte bereits den SoftProject Digitaltag Industrie 2022 an und betonte, dass er sich ausdrücklich darüber freuen würde, alle Interessenten, Kunden und Partnern dann wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

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