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5 Ammenmärchen und 5 Wahrheiten über Digitalisierung

Ammenmärchen 2

Ansprechpartner Steffen Bäuerle

Steffen Bäuerle

Communication Manager

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„Uns fehlt das Know-how zur Digitalisierung!“

Das Beste vorneweg: Ein Unternehmen braucht kein besonderes IT-Know-how, um zu digitalisieren. Das ist nicht allen Entscheidern bewusst und die Liste der Bedenken ist lang. Dazu zählen rechtliche Unsicherheiten, verbindliche Anforderungen an IT-Sicherheit, unzureichende Kompetenzen der Mitarbeiter, Investitionskosten, fehlende technische Standards oder Tools. Aber auch Sorge um die eigene Komfortzone oder Angst vor technischen, organisatorischen und kulturellen Veränderungen sowie die Annahme, kein ausreichendes Digitalisierungs-Know-how zu haben. Doch was ist Digitalisierung? Darüber gibt es kein einheitliches Verständnis und je nach Kontext und Perspektive völlig unterschiedliche Auffassungen, was es für Entscheider erschwert, konkrete Potenziale der Digitalisierung zu erkennen. Dies ist zwingend erforderlich, um Akzeptanz im Unternehmen zu schaffen und mit einem Digitalisierungsvorhaben starten zu können. Ohne Hilfe von Spezialisten, die technische und fachliche Erfahrung mitbringen und die Auswirkungen verschiedener Szenarien exakt beurteilen können, wird es kaum möglich sein, diese Potenziale greifbar herauszustellen und ein Big Picture zu entwerfen. Sobald dieses und die Strategie feststeht, kann die operative Umsetzung des definierten Startprojekts durch die Mitarbeiter beginnen.

Fehlendes Know-how

Entscheidend ist auch hier nicht Digitalisierungs-Know-how, sondern das Wissen der Fachabteilungen um die jeweiligen
Anforderungen eines Prozesses. Diesen Geschäftsprozess können sie dank des Low-Code-Ansatzes umgehend ohne Programmieren auf einer grafischen Oberfläche abbilden und ausführen. Dazu modellieren sie nach einer kurzen Ausbildung mit standardisierten, vorgefertigten und wiederverwendbaren Prozessbausteinen per Drag-and-drop Prozesse, die zielgerichtet, medienbruchfrei, pünktlich und innerhalb des Budgets verlaufen. Beispiele dafür sind ein automatisiertes Daten-, Dokumenten- und Auftragsmanagement, vereinfachte und vernetzte Informationsverarbeitung und Kommunikationsabläufe, die Cloud-basierte Verwaltung von Lieferanten, Dienstleistern und Kunden sowie die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen.

Durch intelligente Metadaten und Bibliotheken steuert die Low-Code-Plattform die Komponenten so, dass ein ausführbarer, automatisierter Prozess zustande kommt – alles ohne hochkomplexe Code-Zeilen und ohne die Unterstützung eines Software-Entwicklers. Unternehmen brauchen nicht auf freie, meist teurere IT-Ressourcen warten, sondern können sofort mit ihren Digitalisierungsvorhaben starten.

Anführungszeichen

Unternehmen können Digitalisierungsvorhaben umgehend und ohne eigenes Digitalisierungs-Know-how starten.

Anwendungen werden wesentlich schneller erstellt als beim klassischen Programmieren. Das senkt zusätzlich Kosten und beschleunigt Digitalisierungsvorhaben. Über grafische Regeleditoren, die sich so einfach wie Excel-Tabellen verwenden lassen, können Anwender – egal ob Abteilungsleiter oder Sachbearbeiter – den Prozessfluss ohne Programmieren steuern, indem sie Eskalations- oder Ablaufregeln konfigurieren. Das kann die automatisierte Zuweisung von Aufträgen an zuständige Mitarbeiter sein, die Wiedervorlage wichtiger Dokumente, die digitale Prüfung von Rechnungen oder das Ändern von Zugriffsrechten sein.

Die mit Low Code modellierten Prozesse sind wiederverwendbar und nachvollziehbar, was bei selbstgeschriebenen Codes nicht immer der Fall ist und zu Insellösungen führt. Diese bedeuten hohen Verwaltungsaufwand, Abhängigkeiten, Monolithen-Bildung, IT- bzw. Programmierkenntnisse sowie die Gefahr, den Überblick über das Projekt und die Prozesse zu verlieren. Um dieser Situation entgegenzuwirken, bieten Low-Code-Plattformen, mit denen Unternehmen alle Digitalisierungsaufgaben aus einer Hand lösen können, nutzerfreundliche Dashboards oder selbsterklärende Diagramme, die alle relevanten Daten und Prozesse transparent und auch für die Fachabteilungen verständlich darstellen.

Die Wahrheit

Unternehmen können Digitalisierungsvorhaben umgehend und ohne eigenes Digitalisierungs-Know-how starten. Entscheidend ist, dass das Management die Möglichkeiten und Potenziale erkennt. Eine (Low-Code-)Digitalisierungsplattform bietet den an der Umsetzung beteiligten Mitarbeitern einen Rahmen mit bewährten Lösungen für typische Aufgaben. Dadurch werden die Einstiegsaufwendungen aber auch mögliche Fehler reduziert. Der Low-Code-Ansatz bringt ohne eigene Entwicklerressourcen sofort anwend- und nutzbares IT-Know-how ins Unternehmen. Zugleich integriert er Mitarbeiter von Fachabteilungen direkt in die digitale Transformation und beschleunigt diese durch wiederverwendbare vorgefertigte Bausteine und Lösungen.